SKF

SKF ist der weltweit führende Pionier in der Wälzlager-Technologie und setzt durch kontinuierliche Innovationen globale Standards für Reibungsreduzierung und industrielle Effizienz.

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SKF (Svenska Kullagerfabriken) ist der weltweit führende Hersteller von Wälzlagern und bietet eine enorme Bandbreite an Präzisionskomponenten für nahezu alle Industriezweige. 

1. Kernkomponenten eines SKF Wälzlagers
Ein typisches Wälzlager von SKF besteht aus vier Hauptkomponenten: 
  • Lagerringe: Der Innen- und Außenring bilden die Laufbahnen für die Wälzkörper.
  • Wälzkörper: Je nach Lagertyp sind dies Kugeln, Zylinderrollen, Nadeln, Kegelrollen oder Tonnenrollen.
  • Käfig: Er hält die Wälzkörper in gleichmäßigem Abstand und verhindert deren gegenseitige Berührung.
  • Abdichtung (optional): Schützt das Lagerinnere vor Schmutz und hält das Schmiermittel zurück.

2. Wichtigste Lagertypen
SKF produziert eine Vielzahl spezialisierter Bauformen: 
  • Rillenkugellager: Die am häufigsten verwendeten Lager; vielseitig, reibungsarm und für hohe Drehzahlen geeignet.
  • Zylinderrollenlager: Ideal für hohe Radialbelastungen.
  • Pendelrollenlager: Können Fluchtungsfehler der Welle ausgleichen und sind extrem belastbar.
  • Schrägkugellager: Nehmen kombinierte Belastungen (radial und axial) auf.
  • Kegelrollenlager: Besonders geeignet für hohe axiale und radiale Kräfte


3. Innovative Materialien und Technologien
SKF setzt Maßstäbe durch den Einsatz moderner Werkstoffe: 
  • Hybridlager: Diese verwenden Wälzkörper aus Keramik (Siliziumnitrid). Sie sind leichter, härter, elektrisch isolierend und ermöglichen extrem hohe Drehzahlen.
  • Hochtemperaturlager: Spezielle Ausführungen, die Temperaturen bis zu 350 °C standhalten.
  • INSOCOAT: Lager mit einer keramischen Beschichtung, die Schäden durch elektrischen Stromdurchgang (z. B. in Elektromotoren) verhindert.
  • Solid Oil: Ein mit Öl gesättigtes Polymer-Matrix-System, das eine lebenslange Schmierung ermöglicht.

4. Das SKF Bezeichnungssystem
Um das richtige Lager zu identifizieren, nutzt SKF ein logisches System aus Vorsetzzeichen, Basiskennzeichen und Nachsetzzeichen: 
  • Basiskennzeichen: Gibt den Lagertyp und die ISO-Maßreihe an.
  • Nachsetzzeichen: Geben Auskunft über interne Konstruktionsdetails, Käfigausführung, Genauigkeitsklasse und Schmierung (z. B. "2Z" für beidseitige Deckscheiben).

5. Vorteile von SKF Originalprodukten
  • Höhere Lebensdauer: Durch extrem sauberen Stahl und optimierte Oberflächenfinishs.
  • Energieeffizienz: Geringere Reibung führt zu niedrigerem Energieverbrauch und reduzierter Wärmeentwicklung.
  • Digitale Tools: Apps und Online-Tools (wie der SKF Bearing Select) unterstützen Ingenieure bei der Berechnung der Lagerlebensdauer und der Auswahl.